Im späten Sommer und im Herbst sind die Getreidefelder abgeerntet. Viele davon eignen sich zu Außenlandungen. Nutze diese Chance. Eine Ackerlandung ist etwas anderes als eine Landung auf dem Platz mit einem markierten Aufsetzfeld.

  • Das Gelände ist nicht ganz eben.
  • Der Wind kommt aus ungewohnter Richtung.
  • Da gibt es Böigkeit im Endanflug, die sich anders geriert als der Wirbel zuhause an der Halle.

Du kannst das Außenlanden in dieser Jahreszeit, in der das Außenlanderisiko minimal ist, mit einem scharfen Endanflug ohne Sicherheitshöhe hervorrufen, anstatt dich aus 800 m mit Klappen neben den Platz zu stürzen.

Ein Endanflug ist keine künstliche Situation. Du wirst sie - wenn du dich dem Leistungsflug weiter näherst - am Ende jedes größeren Fluges erleben. Eigentlich sind Außenlandungen in Endanflügen eine recht risiko-behaftete Angelegenheit. Du kannst das aber entschärfen, in dem du diese Situation vorbereitest mit einer Landbeschau auf Schusters Rappen dort, wo du den Aufschlagkrater erwartest.

Opfer müssen gebracht werden - ein Satz Schuhsohlen geht drauf!!

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